Romane

Lockruf der Fremde

Handlung

Lockruf der Fremde - Umschlagabbildung A

Alice Wegener del Rio ist nun eine erfolgreiche Künstlerin und ihr Ehemann Andres hat nach der mexikanischen Revolution ein Amt in der Regierung inne. Doch um ihr Verhältnis steht es nicht mehr zum Besten, sodass Alice die Einladung ihres Galeristen annimmt und 1931 in Berlin eintrifft. Begleitet wird sie von ihren zwei erwachsenen Kindern. Ihr Sohn Paul ist ein Schöngeist und Kunstliebhaber wie sie selbst. Die Tochter Leonora hingegen hat eher bodenständige Interessen. Sie kocht gern und kümmert sich um den Haushalt.

Paul lernt die verarmte Adelige Friderike von Greifen kennen und lieben. Sie lebt in beengten Verhältnissen mit ihrer Familie, die Ehe mit Paul scheint ihr ein Schlupfloch in die Freiheit. Ihre Eltern sind bereit, den unkonventionellen jungen Mann als Schwiegersohn zu akzeptieren. Allein ihr Bruder Theodor, der mit den Nationalsozialisten sympathisiert, ist gegen diese Verbindung.

Um sich nützlich zu machen, beginnt Leonora in einem Krankenhaus auszuhelfen, das dem Arzt Jakob Goldmann gehört. Leonora fühlt sich zu ihm hingezogen, aber sie weiß, dass sie irgendwann in ihre mexikanische Heimat zurückkehren will und diese Beziehung daher keine Zukunft hat.

Theodor von Greifen gelingt es, Friderike und Paul durch eine Intrige zu entzweien. Alices Sohn reist mit einem befreundeten Archäologen nach Peru, um sich an einer Expedition zu beteiligen.

Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, verlässt Alice mit ihrer Tochter Deutschland. Friderike bleibt zurück, doch als sie erfährt, dass von Paul aus den peruanischen Anden bisher kein Lebenszeichen mehr gekommen ist, lässt sie sich auf ein gewagtes Abenteuer ein. Sie nimmt eine Stelle als Lehrerin in Lima an, doch ihr eigentliches Ziel ist es, den Mann zu finden, den sie immer noch liebt.

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