

1517: Mencía Rodriguez, Tochter kastilischer Landadeliger, muss schweren Herzens von ihrer Jugendliebe Luis Abschied nehmen. Als zweitgeborener Sohn einer verarmten Familie sieht er in Spanien keine Zukunft und bricht in die Neue Welt auf, um ihnen beiden ein Auskommen zu ermöglichen.
Jahre vergehen, es kommen keine Nachrichten mehr und er scheint spurlos verschwunden. Als Mencía die Chance erhält, selbst in jene unbekannte Welt zu reisen, ergreift sie sie – doch die Suche nach ihrem Verlobten wird zu mehr als einer Reise ans Ende der bekannten Welt. Sie entdeckt eine neue Leidenschaft und muss sich entscheiden: Wer will sie sein? Auf welcher Seite steht sie?
Parallel erzählt der Roman von Xochitl, einer jungen Indigenen, die als Tribut nach Tenochtitlán verschleppt wird. Dort erlebt sie den Zusammenbruch eines gewaltigen Reiches – und die Ankunft der Spanier, deren anfängliche Freundlichkeit sich bald in Brutalität verwandelt. Zwischen Loyalität zu ihrem Volk, Liebe zu einem spanischen Konquistador und dem Kampf ums Überleben in einem Krieg, der ihre Welt für immer verändert, muss Xochitl ihren eigenen Weg finden.
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