Romane

Die Hexen von Böhmen

Handlung

Die Hexen von Böhmen - Umschlagabbildung B

Böhmen, 1620: Auf einer abgelegenen Burg fristet die protestantische Fürstentochter Katerina ein trauriges Dasein im Exil. Während ihr Vater damit hadert, sein Land verloren zu haben und seinen Glauben nicht mehr offen leben zu dürfen, verwaltet Katerina die noch verbliebene kleine Burg. Einsamkeit prägt ihr Leben; allein die heimlich praktizierte, nun verbotene Religion schenkt ihr Kraft.

Dann suchen zwei Frauen Unterschlupf bei ihnen: Ilona, eine Heilerin, wird zum Segen für den kränkelnden Fürsten, und Katerina freundet sich eng mit ihrer ungestümen Tochter Elisa an. Als Katerina entdeckt, dass die Frauen nachts magische Rituale praktizieren, ist sie ebenso verstört wie fasziniert. Obwohl sie weiß, wie gefährlich ihr Geheimnis ist, will sie die Freundschaft zu Elisa nicht aufgeben.

Doch mit der Ankunft eines Inquisitors im Dorf trennen sich die Wege der Frauen gewaltsam – bis das Schicksal sie Jahre später in Prag wieder zusammenführt. Dort ist Elisa als Kurtisane zu Reichtum und Einfluss gekommen, doch ihr alter Feind, der Inquisitor, ist ihr noch immer auf der Spur. Als Katerina auftaucht, um sie zu warnen, gerät sie selbst in sein Visier.

Ein historischer Roman über verbotenen Glauben, magische Rituale und eine gefährliche Freundschaft inmitten der Hexenverfolgung und der Gegenreformation in Böhmen

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