Im Dienst der Gräfin

Handlung

Im Dienst der Gräfin - Umschlagabbildung E

Emilia Sternerin, die Tochter eines erfolgreichen Schneidermeisters aus Regensburg, hat durch eine Seuche ihre ganze Familie verloren, zieht mit einem Hausierer herum und verkauft gebrauchte, von ihr ausgebesserte Kleidung. Sie sehnt sich nach einem besseren Leben und hofft, dank ihrer Begabung die Gewandschneiderin einer adeligen Dame werden zu können. In Wien scheint sich ihr diese Chance endlich zu bieten, denn die ungarische Gräfin Erzsébet Báthory wird auf sie aufmerksam.

Emilia bemerkt sehr schnell rätselhafte Vorkommnisse am Hof der Fürstin: Die Dienstmägde scheinen völlig verschüchtert, weisen seltsame Verletzungen auf und sterben sehr plötzlich aus unerklärlichen Gründen. Dennoch bringen ihr Ehrgeiz und auch die Bewunderung, die sie für ihre ungewöhnlich kluge Dienstherrin empfindet, sie dazu, der Gräfin Báthory nach Ungarn zu folgen. In Csejte, einem kleinen Ort in den Karpaten, wo sich Erzsébets Hauptwohnsitz befindet, begegnet Emilia Istvan, einem jungen Bauernsohn, der ebenfalls zu der Gefolgschaft ihrer Herrin gehört. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, ahnt aber nicht, wie schicksalhaft er mit der Gräfin verbunden ist. So gerät Emilia allmählich in einen lebensgefährlichen Strudel aus menschlichen Abgründen und politischen Intrigen.

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